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10 Survival-Tipps für 7 Days to Die A19

Bei all den Steam-Rabattaktionen gibt es jetzt vielleicht doch noch ein paar Leute, die neu sind in der Zombie-Apokalypse von 7 Days to Die. Deshalb hab ich mal zehn Tipps zusammengetragen, die beim Überleben in der ersten Zeit helfen.

Tipp 1: Macht die Startquests

Mehr Gesundheit, Schlagkraft und Ausdauer: Erledigt schnell die Anfangsquests (Tutorial) und vergebt dann direkt die dafür erhaltenen 4 Punkte. Wofür ihr die genau einsetzen wollt, hängt vom eigenen Spielstil ab, eine gute Empfehlung sind „Healing Factor“, „Iron Gut“ (um nicht so viel Nahrung zu verbrauchen), „Master Chef“ (siehe später) und mindestens in eine Hauptkategorie, zum Beispiel „Strength“ , um Euren Schlägen mehr Wucht zu geben.

Tipp 2: Holzrahmen als Lebensretter

Baut mehr als nur den einen von der Anfangsquest geforderten Holzrahmen (Woodframe). Sie können euch das Leben retten. Seht ihr von weitem einen Wolf oder Hund, sucht euch schnell ein stabiles Haus (oder auch eine Gartenhütte zur Not), setzt einen Holzrahmen und springt darauf. Springt dann erneut und setzt unter euch einen weiteren. Und mindestens noch einmal. So könnt Ihr Euch auf ein Dach retten (aber Vorsicht, hier gibt es vermutlich Zombies) oder an einer stabilen Wand nach oben arbeiten. Sitzt euer Holzrahmen direkt an der Wand, seid ihr auch dann sicher, wenn Wölfe oder Hunde die unteren Frames zerstören.

Bär
Einen Bären ohne gute Waffe im Nahkampf zu besiegen, ist ziemlich schwierig. Besser man zieht sich mit Holzrahmen auf ein Dach zurück.

Tipp 3: Knochenmesser

Wenn man erlegte Tiere mit einem Knochenmesser zerlegt, gibt’s mehr Fleisch. Das Knochenmesser (Bone Knife) wird aus fünf Knochen hergestellt, die praktischerweise auf der Straße liegen. Zerklopft dafür einfach die herumliegenden Knochenüberreste auf der Straße mit der Steinaxt. Bei einem Schwein bekommt ihr so 30 statt 20 Stücke Fleisch.

Tipp 4: Gefahrlos ein Schwein erlegen

Oft seht ihr schon am ersten Tag ein Wildschwein herumlaufen. Achtung: Auch wenn es zunächst nicht aggressiv ist: Sobald man es angreift, beißt es zurück und das mit sehr viel Schaden. Es am Anfang des Spiels mit einem Knüppel oder Bogen anzugreifen, ist ziemlich riskant. Dafür sitzt man besser unerreichbar auf einem Dach.

Es geht aber auch ganz ohne Risiko mit Wood Spikes. Fünf der Holz-Stacheln sollten genügen. Lauft um das Schwein herum und setzt ihm mehrfach einen Spike vor die Nase, wenn es läuft. Mit etwas Glück läuft es hinein und verletzt sich. Das Schwein gibt aber nicht euch die Schuld und greift daher nicht an. Nach drei oder vier Spikes ist das Schwein meist tot. Wie das aussehen kann, seht Ihr im Video.

Schwein erlegen mit Wood Spikes
Schweine können ordentlich austeilen, mit Wood Spikes kriegt man sie ganz ohne Risiko klein.

Tipp 5: Roter Tee

Trinkt besser roten Tee statt einfach nur Wasser. Um ihn selbst kochen zu können, ist ein Erfahrungspunkt im Skill „Master Chef“ nötig. Gekocht werden die auf einer Wiese gesammelten roten Chrysanthemen mit abgekochtem Wasser an einem Lagerfeuer mit Kochtopf. Das Trinken von rotem Tee sorgt dafür, dass bei Aktivitäten für ein paar Minuten weniger Essen verbraucht wird.

Tipp 6: Nahrungsquellen

Hunger ist vor allem zu Spielbeginn ein Problem. Im Prinzip gibt es viele Nahrungsquellen in 7 Days to Die. Mit dem Bogen lassen sich Rehe und Hirsche jagen, für ein Huhn reicht meist der Knüppel. Für Schweine empfehle ich eher die Wood-Spike-Methode aus Tipp 4. Durchsucht außerdem insbesondere Küchen nach Essbarem, hier findet man mit etwas Glück auch einen Kochtopf und einen Grill. Mit einem Erfahrungspunkt in „Iron Gut“ verbraucht ihr weniger Nahrung (siehe Tipp 1).

Aber man muss ja nicht immer selbst kochen: Getränkeautomaten (Vending Machines) verkaufen Essen und Getränke gegen die goldenen Dukes, das Zahlungsmittel in 7 Days to Die. Meist steht bei jedem Händler so ein lila Verkaufsapparat, aber auch vor und in einigen Gebäuden gibt es sie. Nicht immer funktionieren sie jedoch noch. Merkwürdigerweise werden sie regelmäßig aufgefüllt.

Tipp 7: Wasserquellen

Genug Wasser zu finden, ist in 7 Days to Die selten ein Problem. Getränke gibt es an Getränkeautomaten, in Cafés und in Wasserspendern. Die trübe Brühe aus den Klos muss man erst abkochen, sonst droht Durchfall. Leere Flaschen kann man an Pfützen, Seen, Swimmingpools oder Wassertürmen wieder auffüllen und muss sie dann ebenfalls erst am Lagerfeuer mit einem Kochtopf abkochen.

Später im Spiel gibt es ein Water Purifier Mod für den Helm, wer dieses Ding gefunden hat, kann sorglos aus Pfützen schlürfen.

Der Wasserturm aus Holz ist eine einfache Wasserquelle in 7 Days to Die.

Tipp 8: Donnerbüchse

Waffen findet man in den ersten Tagen selten, doch mit wenigen, leicht zu findenden Ressourcen lässt sich eine Donnerbüchse samt Munition bauen. Die Blunderbuss ist eine Nahkampfwaffe und es dauert recht lange, sie nachzuladen. Wenn man den Kopf trifft, reicht aber ein Schuss, um sich schnell einen wütenden Zombie oder Hund vom Hals zu schaffen.

Tipp 9: Duckt euch

Ihr wollt nachts unbemerkt bleiben? Dann macht keinen Krach und duckt euch. Daraufhin zeigt eine grüne Anzeige links unten, wie sichtbar ihr für Zombies seid. Je niedriger die Zahl, desto besser. Licht, Lärm und andere Aktivitäten erhöhen diese Zahl.

Tipp 10: Sicheres Nachtquartier

Spätestens am Nachmittag des ersten Tages stellt sich die Frage, wo man die erste Nacht verbringt. In der Standardeinstellung wird es draußen ab 22 Uhr gefährlich, dann rennen die Zombies allesamt. Am besten also frühzeitig nach einem Haus mit Flachdach Ausschau halten oder sich einen Dachboden sichern. Dann ist noch genug Zeit, sämtliche Zugänge zu entfernen oder zu blockieren. Um keinen zu übersehen, sollte man einmal um das Haus herumgehen, sonst gelangen die Zombies über eine Hintertreppe oder Leiter doch noch hinauf.

Wichtig: Das Haus sollte unbedingt zombiefrei sein, denn sonst schlagen sich die Zombies nachts einfach durch die Wände. Erledigt rechtzeitig vor Anbruch der Nacht alle Zombies im Haus und auf dem Dach und/oder Dachboden. Hackt von Treppen oder Leitern, die zwei unteren Blöcke weg, damit keine Zombies hochspringen können oder blockiert die Zugänge mit Holz- oder Steinblöcken.

Und damit wünsche ich Euch viel Spaß mit 7 Days to Die. Habt Ihr wichtige Tipps, die hier fehlen? Schreibt sie einfach in die Kommentare.

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