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Kategorie: Games

Feel the Snow: Pixeliges Survival-Abenteuer

Als die kleine weiße Pixelfigur namens Toni morgens aufwacht, ist nichts mehr wie es war. Das Dorf liegt in Schutt und Asche, die Dorfbewohner*innen sind verschwunden und nur der Großvater ist noch übrig in seinem Haus. Er erzählt von schwarzen Albträumen, die des nachts gekommen sind und die anderen Bewohner*innen mitgenommen haben. Toni muss herausfinden, was geschehen ist und erstmal zusehen, wie er zurecht kommt.

Early Access: Ozean-Survival-Game Raft unter Linux – The first Chapter

Schon eine frühe Version dieses charmanten Survival-Games hatte es mir vor einigen Jahren angetan. Die damals noch auf Itch.io angebotene Fassung lief sogar noch nativ unter Linux. Seit Mai 2018 ist das Ozean-Survival-Spiel Raft im Early-Access-Programm von Steam mit neuer Grafik und viel mehr Inhalten spielbar – allerdings offiziell nur für Windows. Für ein Let’s Play habe ich mir das Spiel nochmal länger unter Linux mit Proton angesehen – inklusive des großen Updates mit dem Titel „The first chapter“.

Das neue Action-Adventure Control unter Linux spielen

Unter all den neuen Spielen, die mir gerade privat und in der Arbeit unter die Augen kommen, hat mich das Third-Person-Action-Adventure „Control“ neugierig gemacht. Allerdings habe ich mir keine Hoffnungen gemacht, dass Remedy Entertainment sein Spiel auch für Linux veröffentlichen würde. Das seit Ende August vorerst nur im Epic Games Store verfügbare Spiel erscheint erst ein Jahr später auf Steam, wo es in der Regel dank Proton einfacher ist, ein Windows-Spiel unter Linux zum Laufen zu bekommen.

Epic Games Store unter Linux einrichten

Der Epic Games Store wirbt derzeit mit viel Geld um Spielestudios, um ihre Spiele exklusiv verkaufen zu können. Für kleine Indie-Studios kann das Angebot eines garantierten Festbetrags schwer auszuschlagen sein. Für Linux-Gamer heißt das aber: Diese Spiele kommen erstmal nicht auf Steam, wo sie entweder nativ für Linux verfügbar sind oder mit Hilfe von Proton / SteamPlay mit etwas Glück trotzdem laufen. Aber auch Epic-Games-Store-Spiele kann man unter Linux ausprobieren.

Oculus Quest: Virtual Reality ohne Kabel

Virtuelle Realität ist noch längst nicht perfekt: Auflösung so lala, unbequeme und schwere Headsets, fettes Kabel, hoher Preis und man braucht einen flotten Rechner dazu. Die Oculus Quest macht da einiges besser: Kostet deutlich weniger als andere VR-Sets, kein Kabel, läuft ohne PC und man kann da spielen, wo Platz ist. Und wer mal Beat Saber gespielt hat weiß: Hat man mal ein paar Klötzchen mit den Lichtschwertern durchtrennt, interessiert die Auflösung nicht mehr die Bohne, nur der Rhythmus zählt.

Forager: Fröhliches Sammeln, Craften & Rätseln

Los geht es ganz entspannt auf einer kleinen, rechteckigen Map mit dem Sammeln einiger Ressourcen: Das kleine Spiel Forager schien mir ideal für einen späten Feierabend. Ein bißchen Steine klopfen, Bäume fällen und in aller Ruhe Blumen und Beeren sammeln. Dann kann ich erste Dinge craften: eine Fischfalle, einen Schmelzofen und eine Schmiede. Bald erweitern selbst gebaute Dinge mein Inventar, verbessern meine Werkzeuge und bringen Geld. Was, fragt Ihr Euch vielleicht, macht man auf einer einsamen Insel mit Geld? Ganz einfach: eine weitere Insel dazukaufen – und dann noch eine und noch eine. Was sehr überschaubar beginnt, erweist sich bald als komplexes Spiel mit umfangreichem Fähigkeitenbaum, Crafting, vielen unterschiedlichen Inseln und ganz unterschiedlichen Gegnern.

Generation Zero unter Linux spielen

Den neuen Retro-Shooter Generation Zero gibt es leider nur für Windows. Was mich nicht davon abhält, auszuprobieren, ob das Spiel auch unter Linux läuft. Mit Steam Play (Proton) lässt sich ja schließlich so einiges auch unter Linux spielen, ohne dass man groß was basteln müsste. Die gute Nachricht: Generation Zero läuft prinzipiell unter Linux. Ein paar Einschränkungen gibt es aber und je nach Linux-Distribution muss man erst ein paar Voraussetzungen erfüllen.

Schönes Survival-Game: The Long Dark Redux

Ganz oben auf dem Stapel der ungespielten Spiele lag bei mir bisher The Long Dark. Besonders schön ist, dass es das Survival-Game als natives Linux-Spiel gibt. Neben einem Sandbox-Modus in dem man die kalte kanadische Wildnis nach eigenem Gutdünken erkunden kann, gibt es auch den Storymode, der die Geschichte eines in Eis und Schnee bruchgelandeten Piloten nach einer globalen Katastrophe erzählt.

Subnautica unter Linux spielen

Das viel gelobte Unterwasser-Survival-Game Subnautica gibt es eigentlich nicht für Linux. Das will aber noch nichts heißen, meine Hoffnung war, dass ich das Spiel trotzdem auf dem von mir gewählten Betriebssystem spielen kann. Mittlerweile lassen sich schließlich Windows-Spiele häufig ohne viel Aufwand auch unter Linux spielen: mit Hilfe von Steam Play, das einen Wine-Fork in die Steam-Plattform integriert. Die Reviews anderer Linux-User waren jedenfalls vielversprechend.

Da sind wir nun: Linux als Spieleplattform

Eigentlich hatte ich selbst nicht wirklich dran geglaubt, dass Linux mal eine vollwertige Spieleplattform werden würde. Die Installation eines Linux-Spiels – wenn es denn mal eines gab – war lange Zeit mühsam und lief jedesmal wieder anders ab. Und jetzt? Die Liste der nativen Linux-Spiele in meiner Steam-Bibliothek ist bereits so lang, dass ich gar nicht weiß, wann ich sie jemals spielen soll. Und selbst viele Windows-Spiele laufen jetzt auch unter Linux. Klar, so manchen AAA-Titel werden wir auf Linux nie sehen, aber langweilig wird uns Linux-Gamern in diesem Leben sicher nicht mehr.

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