Kurztest: Netbook-Linux Jolicloud

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Der Jolicloud-USB-Installer

Der Jolicloud-USB-Installer

Jolicloud Alpha2c Robby kommt als 600 MB großes ISO-Image daher. Um die Distribution auf einen USB-Stick oder eine SD-Karte zu verfrachten, bieten die Entwickler ein Shellscript zum Download an.

Um den Installer zu starten, muss man zunächst ein Terminalfenster öffnen und mit „cd“ in das Download-Verzeichnis wechseln (Bei mir z. B. „cd Desktop“). Der Befehl

chmod a+x jolicloud-usb-creator-1.1.2.sh

macht das Script dann ausführbar. Anschließend lässt sich mit

./jolicloud-usb-creator-1.1.2.sh

der hübsche USB-Installer starten.

Erster Start

Mit dem USB-Stick oder der SD-Karte lässt sich dann das Netbook starten (im Test ein Asus EeePC 1000H). Mehr zum Starten von einem externen Datenträger verrät die Jolicloud-Website hier. Wie auch bei Ubuntu, hat man nach der Sprachauswahl die Möglichkeit, Jolicloud im Live-Betrieb auszuprobieren („Jolicloud ausprobieren (Rechner bleibt unverändert)“).

Jolicloud Alpha2c „Robby“ sieht nach dem Booten erstmal wie Ubuntu Netbook Remix aus. Die Software-Auswahl ist deutlich abgespeckt, weder OpenOffice.org noch Gimp sind an Bord und auch ansonsten sind die Anwendungsmenüs standardmäßig zunächst nur spärlich bestückt. Wie angekündigt, setzt Jolicloud offenbar darauf, dass Internet-Anwendungen diese Lücken später füllen. In der Rubrik „Internet“ findet sich bereits ein Eintrag für Facebook.

Jolicloud-Anwendungen im Web

Jolicloud setzt ganz aufs Internet. Die LAN-Verbindung steht direkt  nach dem Start. Ein Klick auf „Get Started“ mit der blauen Wolke bringt einen zur Jolicloud-Seite. Hier loggt man sich mit den Zugangsdaten zu dem Account ein, den man beim Herunterladen erstellt hat. Anschließend will Jolicloud wissen, welches Netbook man nutzt. Jetzt öffnet sich der schicke Jolicloud-Online-Desktop.

Der Link „App Directory“ öffnet das Jolicloud-Anwendungsverzeichnis. Hier steht nun einige Anwendungen bereit, etwa Skype, der VLC Media Player oder Internet-Dienste wie Twitter, Google Reader, Netvibes, Facebook und vieles mehr. Per Klick auf den jeweiligen Link darunter „Install“ landet man auf einer Seite, wo ein weiterer Klick auf „Install“ die Anwendung herunterlädt und installiert. Ist ein Programm bereits installiert, steht darunter „Remove“, womit sie sich wieder entfernen lässt.

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2 Gedanken zu „Kurztest: Netbook-Linux Jolicloud

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