Paketquellen bearbeiten

Nach dem Ubuntu-Upgrade: Frühjahrsputz in den Paketquellen

Mit Xubuntu 17.04 „Zesty“ auf dem Notebook habe ich zwar deutlich aktuellere Software als zuvor mit 16.04.2, aber auch die Zesty-Paketquellen sind nicht gerade „state of the art“. Da helfen zusätzliche Paketquellen. Die bereits vor dem Upgrade eingerichteten Launchpad-PPAs wurden von der Aktualisierungsverwaltung vorsorglich automatisch deaktiviert. Allerdings erinnert Ubuntu später nicht daran, dass man sie selbst bearbeiten und reaktivieren muss.

Auf der grafischen Oberfläche lassen sich die Paketquellen bequem mit dem Dialog „Anwendungen & Aktualisierungen“ bearbeiten, den man über das Menü oder in Synaptic über „Einstellungen/Paketquellen“ öffnet. Hier markiert man die betreffende Paketquelle und klickt auf „Bearbeiten“. Im Feld „Distribution“ sollte danach zesty stehen. Hat man alle Repositories bearbeitet und mit „OK“ gespeichert, müssen die Paketquellen noch per Klick in das vorangestellte Kästchen aktiviert und der Dialog mit „Schließen“ beendet werden. Jetzt sollte man die Paketlisten neu laden, damit apt weiß, welche Pakete verfügbar sind:

sudo apt-get update

Nicht alle Repositories bieten zwingend auch Pakete für Ubuntu 17.04 an. Alle die Fehlermeldungen auswerfen, sollte man daher über denselben Dialog oder das Entfernen der entsprechenden Datei im Verzeichnis /etc/apt/sources.list.d/ löschen. Für mich hat sich das Aktualisieren gelohnt, ich habe jetzt beispielsweise eine neuere Versionen von Atom,die Github-Integration mitbringt.

Neuere Programmversionen aus PPAs

Nach dem Bearbeiten der deaktivierten Paketquellen lassen sich diese wieder nutzen und liefern neuere Programmversionen.

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