Shadows of Kurgansk - Die Zone

Ziemlich schräges Survival-Horror-Game: Shadows of Kurgansk

Dieses Survival-Horror-Game ist ein wenig schräg. „Shadows of Kurgansk“ versetzt die Spielfigur in eine postapokalyptischen „Zone“. Mit dabei sind Zombies, Anomalien und Höllenhunde und auch der Wahnsinn ist einem auf den Fersen. Aus den kargen Ressourcen lassen sich Werkzeuge craften, als Nahrung müssen auch Ratten herhalten. Alles in allem eine ungewöhnliche Mischung. Statt fotorealistischer Grafik setzen die Entwickler von Yadon Studio auf die von Borderlands bekannte Cel-Shader-Grafik.

„Shadows of Kurgansk“ ist ein reines Single-Player-Spiel und mit der Unity-Game-Engine entwickelt. Im Juli 2016 ist das Survival-Horror-Game als Early-Access-Version gestartet, im Dezember 2016 wurde es auf Steam für Linux, Windows und MacOS veröffentlicht. Inzwischen kostet es nur noch moderate 5,99 Euro. Heruntergeladen ist es schnell; auf der Festplatte nimmt das Spiel nur 530 MByte in Anspruch. Ich habe es in einem Sale günstig erworben und bislang einfach nicht die Zeit gefunden, es mal anzuspielen. Alle Screenshots hier sind aus der Linux-Version des Spiels.

Shadows of Kurgansk

Shadows of Kurgansk setzt auf Cel-Shading-Grafik.

Einfacher Einstieg

Mutanten – oder Zombies – schleichen oft nur rum, greifen dann aber auch an.

Eine Tutorial-Mission bringt mir die Grundlagen bei, mit den Zombies bekomme ich es erst etwas später zu tun. Derweil soll ich versuchen, nicht wahnsinnig zu werden und mir Nahrung, Holz und anderes beschaffen. Die Zombies – oder sind es Mutanten? – sind erstmal nicht gar so gruselig. Sie sehen alle gleich aus und schlurfen langsam durch die Gegend. Gelegentlich legen sie aber einen Zahn zu und werden mir doch gefährlich. Wann Anomalien wie eine flackernde Wolke auftreten, die mir folgen und bei Kontakt Schaden zufügen, habe ich noch nicht herausgefunden.

Das Craften beschränkt sich zu Beginn auf Lagerfeuer, Steinaxt, Hacke und einen notdürftigen Unterschlupf – viel mehr Ressourcen sind nicht da. Im Vergleich zu „7 Days To Die“ ist das ziemlich überschaubar. Für Nahrung sorgen herumliegende Äpfel, Wurzeln und Hasen und Ratten, die recht einfach zu erlegen sind und die man über einem Lagerfeuer braten kann. Von herumliegenden Rohren erhält man durch Draufhacken Blei und Eisen.

Shadows of Kurgansk - Hinweise

Das Spiel gibt Hinweise, was als nächstes zu tun ist.

Alle Nase lang muss man sich ein Lagerfeuer bauen, denn nur dann steigt die Stimmung und man wird nicht irre (und in dessen Folge ohnmächtig). Nachts auf die Suche nach Holz und Steinen zu gehen, ist nicht immer eine gute Idee, dabei bin ich auch schon mal wilden Höllenhunden begegnet. Die meinen es nicht gut, lassen sich zur Not aber auch mit der Steinaxt kleinkriegen.

Etwas unübersichtlich ist das Skillsystem: Die in „Gesundheit“, „Geschick“ und „Überleben“ gegliederten Icons sind nicht weiter erläutert und nicht immer ist auf Anhieb klar, für welche Fertigkeit sie genau stehen.

Shadows of Kurgansk - Skillsystem

Für Aktivitäten und das Überleben gibt’s Punkte, die zum gezielten Verbessern von Fähigkeiten dienen.

Mehrere Spiel-Modi

„Shadows of Kurgansk“ hat drei Spielmodi: Story, Abenteuer und Survival. Im Story-Modus sind Missionen zu erfüllen und der erreichte Fortschritt bleibt auch bei Tod erhalten. Frei wählbare Missionen stehen im Abenteuer-Modus auf dem Programm, überlebt man nicht, muss man allerdings ganz von vorn anfangen. Im Survival-Modus kann man tun, was man will, verliert aber im Todesfall alles.

Ich weiß noch nicht so genau, wie ich dieses Survival-Horror-Game finde. Aber vielleicht muss ich das Spiel erst noch ein wenig weiterspielen.

 

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